Leben mit Handicap - ANIMA e. V.
Leben mit Handicap - ANIMA e. V.

Rehfelde, 11.11.2021 - Auch in diesem Jahr kann der Verein Leben mit Handicap – ANIMA e. V. sich über die Unterstützung des Kochclubs Herrensee freuen.

 

Die bereits seit 2015 zwischen dem Verein und den kochbegeisterten Herren andauernde Kooperation brachte 2021 eine Spenden-Rekordsumme von 1.500 Euro ein.

 

„Ein Wahnsinns-Erfolg, den wir dem Engagement, der kulinarischen Kreativität und dem Fleiß der Kochhelden zu verdanken haben!“ freut sich Anja Frohloff, Geschäftsführerin des Vereins.

 

Die Rahmenumstände der Spendenaktion wirkten pandemiebedingt wenig aussichtsreich. Aber die Herdhelden ließen sich in ihrem Tatendrang nicht ausbremsen. So fanden in diesem Jahr statt dem inzwischen schon traditionellen Sommerfest in Rehfelde mehrere ausgelagerte und coronakonforme Events statt. Dafür traf man sich zum Beispiel am 01.05. und am 02.10. auf dem Wildhof in Müncheberg und erkochte dort unter anderem für die begeisterten Gäste den Spendenerfolg.

 

In Abstimmung zwischen den Kochhelden und dem Verein kommt der Spendenerlös in diesem Jahr der Weihnachtsfahrt der Kinderkrebsstation Buch nach Warnemünde zugute. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Kochhelden die Möglichkeit haben, einen Beitrag zur Ermunterung der Kinder leisten zu können und für ein kleines Strahlen in den Augen zu sorgen“ sagt Anja Frohloff. Sie freut sich sehr, dass die Kooperation der beiden Vereine auch 2022 weitergehen wird.

Handwerk hilft - zum Weltkindertag

Frankfurt (Oder), 20.09.2021 - Anlässlich des Weltkindertrags trafen sich heute rund 200 Schülerinnen und Schülern auf dem Marktplatz vor dem Rathaus Frankfurt (Oder), um die regionale Initiative "Handwerk hilft" zu unterstützen.

 

Mit Begleitung durch Polizei, THW, Rettungsdienst und zahlreichen anderen Akteuren führte der Weg der Schüler vom Herzen Frankfurts aus auf den Fahrrädern ins Eurocamp am Helenesee. Hier war ein vielfältiges Rahmenprogramm für sie vorbereitet. Sie konnten verschiedene Stationen durchlaufen und sich über die Tätigkeiten von Wasserwacht, Katastrophenschutz, THW, Polizei, Deutschem Roten Kreuz und vielen anderen informieren und auch praktisch ausprobieren. Auch Sportvereine aus dem Frankfurter Raum stellten sich vor und luden zum Ausprobieren ein.

 

"Ich bin begeistert, mit wieviel ehrenamtlichem Engagement diese Veranstaltung auf die Beine gestellt wurde", lobte Anja Frohloff (Geschäftsführerin von Leben mit Handicap - ANIMA e. V.) das Wirken der Verantwortlichen rund um den Initiator Sven van Dyk. Da es sich bei "Handwerk hilft" um eine regionale Initiative handelt, die sich unter anderem auch an Förderschülerinnen und -schüler richtet, unterstützt der Verein Leben mit Handicap - ANIMA e. V. diese Veranstaltung mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro, die in Form eines Spendenschecks bei der Veranstaltung übergeben werden konnte.

Handwerkercamp 2021

Sven van Dyk (Organisator), Anja Frohloff (Geschäftsführerin Leben mit Handicap - ANIMA e. V.) und Axel Schulz (Schirmherr)

Lebus, 27.08.2021 - Heute waren wir auf dem Handwerkercamp Lebus mit einem Stand vertreten. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung für die rund 120 Schülerinnen und Schüler, die sich über die Berufe im Handwerk informieren und sogar praktisch ausprobieren konnten. Ob Tischler, Schornsteinfeger, Elektriker, Raumausstatter, Imker, Werbeanbringung - alle waren vertreten und stellten ihre Tätigkeiten vor.

 

Wir haben an unserem Stand mit Popcorn und Bogenschießen unterhalten und konnten ein paar nette Gespräche mit den anwesenden Schülerinnen und Schülern führen. Besonders gefreut haben wir uns auch über den Besuch der Hansa-Schule, die von unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Übergang Schule-Beruf betreut wird.

CORONA-Selbsthilfegruppe

Die Corona-Pandemie brachte zahlreiche Einschränkungen mit sich. Am meisten und nachhaltigsten betroffen sind jedoch die Menschen, die selbst erkrankt sind und waren. Sie erlebten die gesundheitlichen Auswirkungen der noch wenig erforschten Krankheit, die auch vielfältige langfristige Einschränkungen mit sich bringt. Diese machen sich sowohl im privaten wie auch beruflichen Leben bemerkbar.

 

Genau darüber tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Corona-Selbsthilfegruppe aus. Es geht darum, dass man auf Verständnis trifft. Aber auch, dass man Anregungen und Tipps erhält, wie andere Betroffene mit der Situation umgehen.

 

Die Gruppe unter der Leitung von Ramona Rosner trifft sich regelmäßig Donnerstagnachmittag um 16.00 Uhr im Krankenhaus Strausberg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Vorabanmeldung unter 03341/3062110 oder unter info@leben-mit-handicap.com ist erforderlich.

Jahresrückblick 2020

Strausberg, 02.01.2021 - Ein ereignisreiches Jahr liegt nun hinter uns. Von Herzen wünschen wir Ihnen allen ein wunderschönes, erfolgreiches, zufriedenes und vor allem gesundes Jahr 2021. Wir freuen uns auf die Fortsetzung vieler guter und intensiver Zusammenarbeiten und auch auf das Entstehen neuer Kontakte. Denn ein Verein lebt in erster Linie von Interessen, die andere mit ihm verbinden.

 

Zweifelsohne war das vergangene Jahr denkwürdig, denn mit der Corona-Pandemie entstand ein Problem,  das man zu Jahresbeginn noch gar nicht "auf dem Schirm" haben konnte. Und die dadurch entstehenden Einschränkungen werden uns noch eine Weile begleiten.

 

Umso mehr freut es uns, dass uns Spenderinnen und Spender - trotz ihrer teilweise eigenen wirtschaftlichen Einbußen - nicht vergessen haben. An dieser Stelle möchten wir uns inbesondere bedanken: Beim Lions Club Strausberg, bei der Sparkasse Märkisch-Oderland, beim Kochclub Herrensee und seinen engagierten Mitgliedern, bei TGA Heinemann, bei Container Specht, beim E-Center Friedebold sowie bei den zahlreichen Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Praxen und Therapiezentren, die sich mit Einzelspenden an der Mundmasken-Aktion beteiligt haben. Ohne Sie alle wären wir gar nicht in der Lage gewesen, unsere ideellen Zwecke so finanziell unterstützen und ausrüsten zu können, wie es uns durch Ihre Unterstützung möglich war. Daher an dieser Stelle ein ganz, ganz großes und herzliches Dankeschön!

 

Wir möchten daher gerne ein paar unserer Spendenzwecke vorstellen, die wir im Jahr 2020 berücksichtigen konnten:

Das Jahr begann mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro an "Rudern mit Handicap" nach Rüdersdorf. Nach intensiven Gesprächen mit Lutz Bühnert dort bei einem Vor-Ort-Termin waren wir begeistert von der Idee des Pararuderns und durften auch eine Trainingseinheit dort begleiten. Wir konnten erleben, wie viel Spaß die Sportlerinnen und Sportler dort haben. Unsere Spende soll für die Ausbildung weiterer Trainerinnen und Trainer eingesetzt werden, um weiteren gehandicapten Menschen die Möglichkeit zum Pararudern zu bieten.

Eine weitere Spende in Höhe von 1.500 Euro ging im Frühjahr 2020 an den an Knochenkrebs erkrankten Stanley aus Petershagen. Stanley, wir hoffen sehr, dass wir damit eine kleine Unterstützung bieten konnten und du ganz schnell wieder richtig fit wirst! Deine Begeisterung als Nachwuchs-Fußballer sollte auf der Gestaltung des Spendenschecks auf jeden Fall auch noch berücksichtigt werden. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute!!!

Und dann kam Corona... Erste Mediziner im Bekanntenkreis unserer Geschäftsführerin Anja Frohloff schlugen Alarm, denn es begann mit den ersten Engpässen bei der Versorgung mit Mund-Nasen-Masken. Nach Gesprächen mit Hygieneverantwortlichen in verschiedenen Kliniken war klar, was nötig war: 2-lagiger Baumwollstoff, waschbar bei 60 Grad,zum Binden oder mit Ohrengummis und teilweise auch mit Nasendraht und Filterfach. Der Vorstand des Vereins gab für dieses Projekt eine Sofortspende für Material in Höhe von 1.000 Euro frei. Anja Frohloff, selbst passionierte Hobby-Näherin, entwickelte ein Schnittmuster und packte Nähsets vor. Diese wurden an viele Ehrenamtliche in der Region verteilt, die sich sofort an die Nähmaschinen setzten und die Aktion unterstützten. Alles wurde koordiniert über Facebook und diese Webseite. Die Initiative MOL näht Mund-Nasenmasken schloss sich der Vereinsinitiative an und gemeinsam entstand so ein sehr gut funktionierendes Netzwerk aus Näherinnen, Nähern, Einkäufern und Logistikern, die innerhalb kürzester Zeit die Masken dorthin brachten, wo sie gebraucht wurden. Ein riesengroßes Dankeschön sei an dieser Stelle gesagt an: Caro Sophie Schmäu, Isabell Schüssler, Simone Krause, Detlef Schmidtmann, Rolf Schlösser und all die anderen Ehrenamtlichen Unterstützer dieser Aktion. Durch euch war es uns möglich über 5.000 Masken zu verteilen, die so dringend gebraucht wurden. Auch wenn die große Dankeschön-Feier coronabedingt immer noch nicht stattfinden konnte. holen wir sie so bald wie möglich nach! :-)

Freuen konnten sich rund um Ostern nicht nur die Pflege- und Senioreneinrichtungen in der Region über die Maskenlieferungen. Denn zwei kleine Helfer haben auch unermüdlich Osterbilder angefertigt, die wir gemeinsam mit kleinen Schokohasen an die Bewohnerinnen und Bewohner dort verteilen konnten. Ein großes Dankeschön geht also an Felix (11 Jahre) und Max (9 Jahre), die das ehrenamtliche Engagement unseres Vereins immer gerne mit unterstützen und auch zur Weihnachtszeit wieder viele kleine und individuelle Bilder und Basteleien für die Seniorennen und Senioren beisteuerten. Macht gerne weiter so!

Im August konnten wir auch wieder einen Beitrag zum Thema Nachwuchsgewinnung im Handwerk leisten und das Handwerkercamp mit einer Spende in Höhe von 300 Euro unterstützen. Sven van Dyk, Obermeister der Malerinnung, hat auch in diesem Jahr wieder sehr viel Zeit. Mühe und Engagement investiert, um das Handwerkercamp 2020 in Lebus zu einem Erfolg werden zu lassen. Zahlreiche Handwerksbetriebe aus der Region stellten sich dort vor und ließen auch die rund 100 Schülerinnen und Schüler einmal ausprobieren, was die Arbeit beispielweise als Tischler, Sattler oder Schornsteinfeger bedeutet. Nachwuchsgewinnung ist ein großes Thema im Handwerk und für uns als Verein sehen wir große Synergien zu den Förderschulen in der Region, die unsere Kolleginnen und Kollegen im Integrationsfachdienst begleiten. Aus diesem Grund sind wir auch im Jahr 2021 gerne wieder mit von der Partie. Ein großes Dankeschön an Sven van Dyk für sein großes Engagement auf diesem Gebiet!

Zu Weihnachten unterstützte uns unser neuer Kollege Bruno Bär aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen mehrfach bei der Geschenkeübergabe an Senioren- und Pflegeeinrichtungen in unserer Region.


Gemeinsam mit zwei fleißigen Kolleginnen haben wir rund 300 kleine Geschenktütchen für die Beschäftigten und Bewohner dort gepackt und pünktlich vor Weihnachten ausgeliefert. Getreu dem Motto "Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird." (Buddha) enthielten die Tüten kleine Kerzengläser mit einem Schutzengel-Anhänger. Sie sollen unseren großen Dank überbringen für die geleistete und engagierte Arbeit in der Pflege im Jahr 2020. Sie ist jedes Jahr absolut anerkennungswürdig und wir werden auch nicht müde, das immer wieder zu betonen. Aber in diesem Jahr erfuhr auch die Pflege derartige Auflagen, dass es uns ein besonderes Anliegen war Danke zu sagen.

 

Bruno Bär brachte im Dezember auch Amy aus Fredersdorf/Vogelsdorf einen kleinen Spendenscheck vorbei. Die Schülerin ist schwer erkrankt und benötigt einige technische Ausstattung, um dauerhaft dem Distanzunterricht folgen zu können.

 

Amy, wir wünschen dir alles, alles Liebe! Wir hoffen, dass wir dich ein wenig unterstützen konnten und stehen auch gerne weiterhin mit Rat und Tat zur Seite! Alles Gute für dich und deine engagierte Mama!

Den letzten Auftrag des Jahres erfüllte Bruno Bär pünktlich vor Weihnachten, indem er zwei Kindern in der Region Präsente vorbei brachte. Hier gilt unser großer Dank Hertha BSC! Der Verein hat uns mit tollen Überraschungen ausgestattet, die wir zwei seiner großen Fans überreichen durften.

 

Unser großer Dank geht daher in die Hanns-Braun-Straße in Berlin zur Hertha-Geschäftsstelle!

Wir freuen uns sehr, dass wir so viel Unterstützung leisten konnten - trotz all der widrigen Umstände, die die Corona-Pandemie so mit sich brachte. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auch zukünftig weitermachen könnten. Daher unterstützen Sie uns und unsere Arbeit gerne. Alle Infos dazu finden Sie hier: Spenden und Mitgliedschaft

Neue Gesichter im Vorstand

Strausberg, 22.05.2019 - In unserer jährlichen Mitgliederversammlung stand in diesem Jahr turnusgemäß die Vorstandswahl auf der Agenda. Nachdem uns Kristina Enzmann (Foto links) schon viele Jahre als Vorstandsmitglied zur Seite stand, verabschiedet sie sich nun in den wohlverdienten Ruhestand und trat nicht wieder zur Wahl an.

 

Auch Wolfgang Dowall stellte sich aus beruflichen Gründen nicht erneut zur Wiederwahl. Wir möchten uns bei beiden scheidenden Vorstandsmitgliedern ganz herzlich für ihre engagierte Arbeit und ihre Vereinstreue bedanken!

 

Mit Spannung wurde daher von den Vereinsmitgliedern der Vorstandswahl entgegen gesehen.  Einstimmig fiel dann die Wahl auf die zwei bekannten Gesichter Robert Fischer und Thomas Naumann, die sich zur Wiederwahl stellten. Robert Fischer wird weiterhin den Vorstandsvorsitz unseres Vereins übernehmen. Thomas Naumann, beruflich als Steuerberater in Berlin tätig, wird seinem Amt als Schatzmeister treu bleiben. 

Aber auch zwei neue Gesichter werden unseren Vorstand komplett machen. Obwohl - so ganz neu ist Renate Bauer (Foto links) nur im Vorstandsamt. Sie war über 25 Jahre Mitarbeiterin unseres Vereins  und bis zum Beginn ihres Ruhestands rund 3 Jahre die engagierte und motivierte Teamleiterin im Integrationsfachdienst. Mit ihr zieht ein Mitglied in den Vorstand ein, das sich bereits bestens mit den Strukturen und Gegegenheiten auskennt und eine hohe Anerkennung bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besitzt. 

 

Auch Katja Thielemann wird ab sofort unseren Vorstand unterstützen und ihn damit komplett machen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr, da wir beruflich viele Synergien entdeckt haben. Als stellvertretende Geschäftsführerin und Prokuristin des Krankenhauses Märkisch-Oderland bringt sie viel Erfahrung und Know How in unseren Verein ein. Auch sozial ist Katja Thielemann sehr engagiert unterwegs und wird uns bei der Suche nach neuen Unterstützungsfeldern und Förderideen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Wir danken Kristina Enzmann und Wolfgang Dowall für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern!

Demografischer Wandel als Spiel

Am 15.03.2019 lud Anke Ellermann zu einem Demografiespiel in den Jugendclub Petershagen ein. Die Spieltische waren gut besucht und gemeinsam mit den Jugendlichen bestand die Aufgabe darin, Szenarien für eine künftige Entwicklung der Region zu planen. Von den Spielleitern wurden immer wieder neue Entwicklungen eingebracht, die die Spieler dazu bringen mussten, entsprechend zu reagieren. Von der Versorgung der Kinder und Rentner bis hin zur Planung von Zu- und Abwanderung von/nach Berlin war alles dabei.

 

Ziel des Spiels war es, dass eine fiktive Planung unter Berücksichtigung des demografischen Wandels bis ins Jahr 2080 entwickelt wird, die funktioniert. Dabei wurde deutlich, welche Entwicklungen weitsichtige Entscheidungen brauchen. Ist die medizinische Versorgung gesichert? Sind die Kinder und Rentner ausreichend berücksichtigt und versorgt? Ist für eine gute Infrastruktur gesorgt? Diese und noch viele weitere Fragen waren im 2-stündigen Demografiespiel immer wieder zu beleuchten und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

 

Es ergaben sich zahlreiche Diskussionen am Tisch und es entstanden lebhafte Gespräche mit den Jugendlichen. „Ich konnte an diesem Abend mit den Jugendlichen in einen guten Austausch gehen und mir ihre Sichtweise aufs Gemeindeleben und unsere Region verdeutlichen. Dieser Austausch war sehr wertvoll“ stellte Anja Frohloff am Ende des Abends fest.

Tag des behinderten Menschen bei Cemex

Rüdersdorf, 03.12.2018 - Rund 30 Netzwerkpartner aus Arbeitsagentur, Rentenversicherung und Landesamt für Soziales und Versorgung (Integrationsamt) folgten unserer Einladung anlässlich des Tags des behinderten Menschen.

 

Diesen Tag nehmen wir alljährlich zum Anlass, um Firmen in der Region zu besuchen, die schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen. In diesem Jahr war die Firma Cemex in Rüdersdorf unser Gastgeber. "Ich freue mich sehr, dass wir auch hier wieder die Möglichkeit haben, einen Arbeitgeber aus der Region näher kennenzulernen" sagte Anja Frohloff, Geschäftsführerin bei Leben mit Handicap - ANIMA e. V.

 

Nach einer Unternehmenspräsentation hatten die Anwesenden die Möglichkeit sich selbst einen Überblick über das Firmengelände und die einzelnen Produktionsschritte bei der Herstellung von Zement zu verschaffen. Bei Cemex in Rüdersdorf werden zurzeit 10 Schwerbehinderte beschäftigt in unterschiedlichen Bereichen.

Und das berichtet die Presse über den Tag bei Cemex (Märkische Oderzeitung, Ausgabe vom 04.12.2018)

Bericht MOZ vom 04-12-2018.pdf
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Ein Inklusionscampus für Petershagen-Eggersdorf - Bewerbung für den Mümmelmann-Hof eingereicht

Strausberg, 20.11.2018 – Das Konzept ist bei der Gemeinde eingereicht – nun heißt es Daumen drücken für den Verein Leben mit Handicap – ANIMA e. V., der sich als neuer Träger für das Gelände des Mümmelmann-Bauernhofs bewirbt.

 

„Ich wurde Mitte September durch einen Spendenaufruf darauf aufmerksam, dass die Zukunft des Kinderbauernhofs in Gefahr ist und ein neuer Träger gesucht wird“ berichtet Anja Frohloff, Geschäftsführerin von Leben mit Handicap – ANIMA e. V. Sie überlegt nicht lange und beginnt ein Nutzungskonzept zu schreiben. Nach zahlreichen Gesprächen mit Netzwerkpartnern und Klienten – meist Behinderte oder Eltern von Kindern mit einem Förderbedarf - steht für Anja Frohloff fest: Ein Inklusionscampus würde viele öffentliche Interessen vereinen und hätte Modellcharakter.

 

Der Verein übersandte fristgerecht seine Bewerbung um die Trägerschaft für das Mümmelmann-Gelände an Bürgermeister Marco Rutter. Konkret liegen dabei folgende Nutzungsideen zugrunde:

 

Auf dem Gelände soll eine Bauernhof-Kita für rund 30 Kinder entstehen. „Das Gelände ist optimal dafür geeignet, den Kitaalltag in ein schönes und naturverbundenes Ambiente einzubetten und damit die kindliche Entwicklung in allen Facetten zu fördern“ hebt Anja Frohloff hervor. Außerdem wird die Kita zusätzliche Förderangebote intern vorhalten, um die Kinder optimal in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

 

Leben mit Handicap – ANIMA e. V. sprach darüber hinaus auch mit dem Internationalen Bund in Neuenhagen und strebt eine Kooperation an. Susanne Dünkel, Leiterin Berufliche Bildung, sieht eine Perspektive in einer Ausbildung zum Tierpfleger mit der Fachrichtung Tierheim/Tierpension unter Reha-Bedingungen. So hätten Jugendliche – erstmals in Brandenburg - die Chance auf dem geschützten Umfeld des Hofes eine Ausbildung zu absolvieren.

 

Anja Frohloff ist dabei das Miteinander wichtig: „Mein großes Ziel ist es, dass die Kita-Kinder von Kleinauf ein Miteinander mit den Auszubildenden auf dem Hof erleben bis hin zu gemeinsamen Mahlzeiten.“ Und weiter: „Wir denken, dass es durchaus noch Entwicklungspotenzial in der Gemeinde im Bereich der Behindertenpolitik und Inklusion gibt und möchten hier einen guten Schritt voran gehen.“

 

Der Bürgermeister Marco Rutter machte deutlich, dass er sich wirtschaftlich tragfähige Konzepte wünscht. „Das haben wir in unserer vorliegenden Bewerbung berücksichtigt“ stellt Anja Frohloff fest und verweist auf die Leistungsfähigkeit als zertifizierter Träger mit derzeitig 24 hauptamtlichen Mitarbeitern.

 

Eine weitere Vorgabe der Gemeinde war es, dass das Gelände weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Auch das ist im Konzept berücksichtigt. Da es weiterhin Tiere auf dem Hof geben wird, soll dieser an den Wochenenden in Kooperation mit einem Förderverein für Besucher zugänglich sein. Darüber hinaus gibt es noch einige ergänzende Nutzungsideen, die aber erst mal mit der Gemeinde besprochen werden sollen. Es gibt noch einige starke Netzwerkpartner aus der Region, die sich gerne in das Konzept von Leben mit Handicap – ANIMA e. V. einbringen wollen und dazu bereits Kooperationserklärungen abgegeben haben.

 

Aber dafür bedarf es zunächst der Aufnahme von Verhandlungen mit der Gemeinde. Der Verein, der in diesem Jahr noch sein 25-jähriges Jubiläum feiert, sieht in dem Konzept eine große Chance, wieder etwas im Bereich der Inklusion bewegen zu können.   

Neue Shirts für maximale Erfolge

Strausberg, 13.09.2018 - An der Clara-Zetkin-Schule in Strausberg war heute die Freude groß. Denn gemeinsam mit Hardy Gudzinski vom Lions Club Strausberg konnte unsere Geschäftsführerin Anja Frohloff neue T-Shirts an die Schule übergeben.

 

"Wir haben in diesem Jahr festgestellt, dass bei Schulwettbewerben alle Schulen eigene Shirts tragen, mit denen sie zeigen, dass sie ein Team sind. Unserer Schule fehlten diese Shirts mit dem Schullogo bis heute leider" sagte Michael Pister, der Vorsitzender der Schulkonferenz und des Fördervereins der Schule ist.

 

Hardy Gudzinski und der Lions Club Strausberg nahmen diese Bitte auf und holten auch den Verein Leben mit Handicap - ANIMA e. V. mit ins Boot. "Die Clara-Zetkin-Schule ist eine Schule, die auch den Förderschwerpunkt Lernen abdeckt. Das ist ein sehr relevantes Angebot - insbesondere in unserer Region" sagte Anja Frohloff, die immer wieder mit dem Bedarf an Schulen mit sonderpädagogischer Ausrichtung konfrontiert ist. Aus diesem Grund schloss sich der Verein gerne den Lions an. Heute konnten die Shirts an die Schulleitung übergeben werden.

 

Liebe Schüler der Clara-Zetkin-Schule, wir wünschen euch viele tolle Erfolge! Aber mit den Shirts und euch als Team wird es garantiert klappen! :-)

Pfandspenden für den guten Zweck

Strausberg, 25.08.2018 - Heute war es wieder so weit: Das E-Center Friedebold am Handelscentrum veranstaltete wieder ein unterhaltsames Familienfest. Mit dabei war der inzwischen schon traditionelle Showtruck von Radio Teddy, der eine optimale Bühne abgab. Denn im Rahmen des Festes konnte der Verein Leben mit Handicap - ANIMA e. V. - vertreten durch seine Geschäftsführerin Anja Frohloff eine Spende entgegen nehmen. Das E-Center Friedebold sammelt fleißig und seit nunmehr 7 Jahren Pfandbons von den Kunden, die dem guten Zweck zufließen. So konnten wir auch heute von Ines Hempel und Jens Friedebold (beide E-Center Friedebold-Vertreter) einen Spendenscheck in Höhe von 500,00 EUR entgegen nehmen.

 

"Auch dieses Geld wird wieder in unsere Initiative Krebshilfe Märkisch-Oderland fließen. Wir veranstalten ab dem 19.09.2018 eine Gesprächsgruppe für Kinder krebskranker Eltern. Wir möchten ihnen eine Plattform bieten, um sich austauschen zu können." Begleitet wird diese Runde durch Karin Strohbach, Diplom-Pädagogin und Anja Frohloff selbst.

 

Eine Anmeldung zu dieser Gruppe ist jederzeit unter 03341/3062110 oder per Mail an anja@krebshilfe-mol.de möglich.

Die Kochhelden vom Herrensee - ein Fest der besonderen Art

Rehfelde, 23.06.2018 - Die Kochhelden vom Herrensee unterstützen schon seit einigen Jahren unseren Verein. Auch heute war es wieder soweit und die Kochlöffel wurden zur Freude aller Gäste fleißig geschwungen. Neben Heubraten, Wildgulasch-Suppe, Hax'n, Burger und allerhand anderen Leckereien wurde der Garten von Sven Gawenda zu einem Treffpunkt der Nachbarschaft. Bei gemeinsamen Gesprächen und einem gepflegten Bier wurde die schöne Atmosphäre genossen. Gleichzeitig wurden Spenden für unseren Verein "Leben mit Handicap - ANIMA e. V." gesammelt, die zielgerichtet in der Initiative Krebshilfe Märkisch-Oderland eingesetzt werden.

 

"Mit dem Geld aus der Spendenaktion der Kochhelden im letzten Jahr konnten wir das Hospiz in Köpenick mit einer Kinderspielecke und Bastelnachmittagen für die Bewohner unterstützen. Auch die Kinder der Krebsstation Berlin-Buch konnten sich über die Weihnachtsgeschenke freuen, die sie auf der jährlichen Adventsfahrt nach Warnemünde überreicht bekamen" gab Anja Frohloff, Geschäftsführerin Leben mit Handicap - ANIMA e. V., gerne Auskunft. 

 

Und in diesem Jahr? Da wird der Verein die Spenden unter anderem für eine neue Gesprächsgruppe einsetzen, bei der sich Kinder krebskranker Eltern im Beisein einer Sozialpädagogin über ihre Ängste und Sorgen austauschen können. Die Gruppe wird immer Mittwochs stattfinden und startet direkt nach den Sommerferien.

 

Mehr Informationen dazu erhalten Sie telefonisch unter 03341-3062110 bei Anja Frohloff.

 

Über das Spendenergebnis in diesem Jahr werden wir in Kürze hier informieren.

Vorstellung bei der DRV Berlin-Brandenburg

Strausberg, 21.06.2018 - "Sport frei" hieß es heute für rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg. Alle 2 Jahre wird den Beschäftigten die Möglichkeit gegeben sich in verschiedenen Sportarten zu messen und neue Aktivitäten kennenzulernen.

 

An verschiedenen Infoständen hatten die Beschäftigten darüber hinaus die Gelegenheit sich über Unterstützungsangebote zu informieren. Aus unserem Verein war Anja Frohloff vertreten, die die Projekte ASTOR und MOVE vorstellte. "Wir streben die Zusammenarbeit mit der DRV Berlin-Brandenburg an, um den dort betreuten Menschen die Möglichkeit eines Einzelcoachings zu geben" sagte sie. 

 

Auch die Kolleginnen Silvia Schütz und Michaela Krumrey vom Integrationsfachdienst waren vertreten und stellten ihre Arbeit vor. Es gab zahlreiche Gespräche mit Interessierten und die Infomaterialien wurden gut angenommen. Frau Schütz konnte die Arbeit des Fachdienstes für Hörbehinderte im Speziellen vorstellen und unterstützte Interessierte mit entsprechenden Fachbroschüren.

Wenn der Netzwerkpartner Geburtstag feiert...

Anja Frohloff, Karin Schumann (IB Neuenhagen) und Michaela Krumrey bei der Veranstaltung

Neuenhagen, 16.05.2018 - Unter dem Motto "Gestern, Heute, Morgen" lud der IB Neuenhagen zum 25-jährigen Jubiläum ein. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde auf die geleistete Arbeit zurückgeblickt und man konnte mit Recht stolz auf das Erreichte sein. 

 

Der Einladung des IB Neuenhagen waren aus unserem Verein Anja Frohloff (Geschäftsführerin Leben mit Handicap - ANIMA e. V.) sowie Michaela Krumrey (Fachberaterin aus dem Integrationsfachdienst Strausberg) gefolgt. Gemeinsam konnten sie sich ein Bild von den Projekten des IB - bis hin zu internationalem Engagement - machen.

 

"Für uns ist der IB Neuenhagen ein sehr wertvoller Netzwerkpartner" stellte Anja Frohloff fest. Und Michaela Krumrey ergänzte "Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem IB im Bereich der unterstützten Beschäftigung ist für uns ein wichtiger Knotenpunkt. Hier konnten wir schon vielen Menschen unterstützend zur Seite stehen."

 

Der IB bietet die Berufsorientierung und -vorbereitung sowie die Qualifizierung direkt am Arbeitsplatz für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf (Reha-Status) an. Nach der Einstellung bei einem Arbeitgeber begleitet der IFD dann den Klienten am Arbeitsplatz und sichert damit die Beschäftigung dauerhaft.

Leer und gut - Wie Pfandspenden helfen können

Strausberg – Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr konnte der Verein Leben mit Handicap – ANIMA e. V. für seine Initiative „Krebshilfe Märkisch-Oderland“ einen Spendenscheck vom E-Center Friedebold in Höhe von 700 Euro entgegen nehmen.

 

„Ich freue mich sehr, dass wir so große Unterstützung durch die Kundinnen und Kunden des E-Centers sowie Familie Friedebold bekommen“ sagte Anja Frohloff, Geschäftsführerin des Vereins Leben mit Handicap – ANIMA e. V. Das Geld stammt aus dem Briefkasten, der neben den Pfandautomaten im Geschäft angebracht ist. Bereits seit 2011 haben die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit ihren Pfandbon dort einzuwerfen und damit Krebspatienten in der Region zu unterstützen. So kamen allein in diesem Jahr stolze 2.400,00 Euro zusammen. 

 

Kommende Woche veranstaltet der Verein damit unter Anderem einen Adventsnachmittag im Hospiz Berlin-Köpenick, das im Mai 2017 neu eröffnet wurde. „Dort werden auch Patienten aus unserer Region betreut und wir möchten gerne eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Hospiz und dem  engagierten Team dort eingehen. So werden wir gemeinsam mit den Gästen des Hospizes Plüschtiere herstellen, Traumfänger basteln und Seide bemalen. Ich freue mich schon auf viele schöne Gespräche mit den Gästen dort!“ sagte Anja Frohloff heute bei der Spendenübergabe. Und sie möchte sich noch einmal ausdrücklich bei allen Kundinnen und Kunden des E-Centers bedanken, die die Initiative „Krebshilfe Märkisch-Oderland“ so großzügig unterstützen.

Internationaler Tag des behinderten Menschen - Ein Blick in die Praxis

Altlandsberg, 28.11.2017 – Den internationalen Tag des behinderten Menschen am 03.12.2017 nimmt der Verein Leben mit Handicap – ANIMA e. V. alljährlich zum Anlass, um gemeinsam mit Netzwerkpartnern einen Blick in die Praxis zu werfen. Am 28.11.2017 lud der Verein  Vertreter aus Arbeitsagenturen, Jobcentern, der Deutschen Rentenversicherung und dem Integrationsamt in die Metro Logistics Germany GmbH nach Altlandsberg ein.

 

Inzwischen ist es zu einer Tradition geworden, dass in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Integrationsfachdienst Frankfurt (Oder), dessen Träger der Verein ist, Firmen und Betriebe besichtigt werden, in denen es Best Practice-Beispiele für die Beschäftigung Schwerbehinderter auf dem ersten Arbeitsmarkt gibt.

 

In diesem Jahr sind der Einladung nach Altlandsberg 28 NetzwerkpartnerInnen gefolgt. Bodo Gladrow, betrieblicher Behindertenbeauftragter, stellte den Anwesenden zunächst das Unternehmen vor. Im anschließenden Betriebsrundgang konnten sich alle Teilnehmer einen Eindruck von der Arbeit im Logistik-Bereich verschaffen. Sie lernten dabei auch schwerbehinderte Beschäftigte kennen, die von ihrer Tätigkeit und den zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln berichteten.

 

„Die Metro Logistics Germany GmbH beschäftigt hier am Standort 60 Schwerbehinderte bei 450 Arbeitnehmern, was schon überdurchschnittlich ist und Beachtung finden sollte“ stellte Anja Frohloff, Geschäftsführerin von Leben mit Handicap – ANIMA e. V., dar. Und weiter: „Es ist toll zu sehen, was dieses Unternehmen tut, um Arbeitsplätze für die schwerbehinderten Beschäftigten zu erhalten.

 

Das ist längst nicht selbstverständlich.“ Ihre Mitarbeiterin Constanze Büxler vom Integrationsfachdienst Frankfurt (Oder) betreut diesen Arbeitgeber und berichete im Vorfeld bereits von der guten Zusammenarbeit. Das Engagement wird auch besonders bei Bodo Gladrow deutlich, der in seiner Funktion als betrieblicher Behindertenbeauftragter zahlreiche Hilfen einleitet und Ratsuchende im eigenen Unternehmen von der Antragstellung, bis zur Sichtung und Beschaffung möglicher Arbeitsmittel unterstützt.

 

„Wir würden uns wünschen, wenn sich noch viel mehr Arbeitgeber in der Region finden, die sich auch schwerbehinderten Arbeitnehmerinnen und –arbeitnehmern öffnen. Denn in dieser Zielgruppe steckt viel Potenzial. Und für die Beratung stehen in solchen Fällen auch jederzeit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Integrationsfachdienst bereit“ hebt Anja Frohloff hervor.

Und das berichtete die Märkische Oderzeitung am 29.11.2017 über uns:
MOZ vom 29-11-2017.pdf
PDF-Dokument [8.1 MB]

Ein Wochenende voller Überraschungen

Strausberg/Rehfelde, 15.07.2017- Was für ein Wochenende! Wir erhielten eine Einladung zum großen Familienfest am E-Center Friedebold beim Handelscentrum Strausberg und wurden dort mit  einem Spendenscheck in Höhe von 1.700,00 Euro überrascht. Seit 2012 unterstützt das E-Center bereits unser soziales Engagement. Was einstmals als Krebshilfe Märkisch-Oderland begann, wurde 2015 bei Leben mit Handicap - ANIMA e. V. als Initiative übernommen. "Es geht um Hilfe aus der Region für die Region" sagt Anja Frohloff, Geschäftsführerin bei Leben mit Handicap (und vormals Vorsitzende der Krebshilfe Märkisch-Oderland). "Nachdem ich 2013 meine Arbeit bei Leben mit Handicap aufgenommen hatte, wurde mir klar, dass man beide Angebote - die Unterstützung für behinderte Menschen und für Krebspatienten in der Region - unter einem Dach bündeln sollte. Diesen Schritt konnten wir 2015 machen und ich freue mich sehr, dass die Hilfe jetzt Hand in Hand geht!"

 

Besonders hilfreich sind dabei Spenden. Denn immer wieder werden durch unseren Verband einzelne Projekte oder Personen unterstützt, was ohne die finanzielle Unterstützung von Außen schlichtweg nicht möglich wäre. "Dem E-Center Friedebold sind wir sehr dankbar, denn dass Kunden ihre Pfandbons spenden und unserem Verein dafür auch die organisatorische Möglichkeit eingeräumt wird, ist längst nicht selbstverständlich!" freut sich Anja Frohloff.

Und die Freude hielt an - denn es ging von Strausberg aus weiter nach Rehfelde. Im Garten von Sven Gawenda veranstalteten die Herren aus dem Kochclub Herrensee ein Nachbarschaftsfest. Insgesamt rund 380 Gäste kamen, um sich mit Krustenbraten, Pulled Pork-Burgern, Heubraten und hausgebackenen Brot sowie zahlreichen anderen Leckereien verwöhnen zu lassen. Während die kleinen Gäste die Möglichkeit hatten, Rehfelde mit der großen Feuerwehr zu erkunden, konnten die Großen das kulinarische Angebot genießen und nebenbei Gutes tun: Der Kochclub Herrensee spendete große Teile der Erlöse des Events an Leben mit Handicap - ANIMA e. V. Und auch hier war die Überraschung groß. Denn es stellte sich heraus, dass der Spendenrekord im 3. Jahr der Unterstützung gebrochen werden konnte - mit der Wahnsinns-Summe von 1.500 Euro!!! Auch dieses Geld soll im Rahmen unserer Spenderichtlinie zur Unterstützung von Personen in unserer Region zum Einsatz kommen. "Ich möchte mich ganz herzlich bei den Kochhelden bedanken, die mit ihrem Engagement zu diesem Erfolg beigetragen haben" sagte Anja Frohloff, die einen solchen Einsatz längst nicht als selbstverständlich empfindet. Sie bedankte sich besonders bei Friedrich Ball und Sven Gawenda sowie allen Anderen Beteiligten.

 

FAZIT ZUM WOCHENENDE: Wir freuen uns sehr, dass wir so viel Unterstützung aus der Region erhalten! Ein Gesamtspendenerlös von 3.100 Euro ist ein Riesenerfolg. Wir versprechen damit Gutes zu tun und freuen uns sehr über die Unterstützung. Danke, danke, danke!!!

JUBILÄUM - 25 Jahre Unterstützung durch IFD Frankfurt (Oder)

Renate Bauer (Teamleiterin IFD Frankfurt/Oder) bei ihrer Rede

Frankfurt (Oder), 14.06.2017 - Grund zum Feiern hatten heute unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Integrationsfachdienst. Sie können auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit für die Belange von Menschen mit Behinderung zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde gemeinsam mit rund 60 geladenen Gästen begangen.

 

 

"Es ist schon etwas Besonderes, wenn man auf solch eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann. Auch die Gespräche mit den Gästen heute hier zeigen mir, wie sehr die Arbeit wertgeschätzt wird" sagt Anja Frohloff, Geschäftsführerin von Leben mit Handicap. Den Glückwünschen zum Jubiläum schloss sich auch die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Diana Golze, an. Sie konnte aus terminlichen Gründen leider nicht gemeinsam mit allen Anwesenden feiern. Diana Golze schickte aber ein Grußwort, das von Simone Wuschech, Leiterin des Integrationsamtes Cottbus, verlesen wurde. "Ohne Ihre gute und wichtige Arbeit wäre für viele Menschen mit Behinderung eine Teilhabe am Arbeitsleben nicht möglich" würdigt Diana Golze das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Besondere Ehrung erhielten auch die drei Jubiliare: Renate Bauer, Silvia Schütz und Veronika Drescher sind von Anfang an dabei und konnten heute sogar ihre "berufliche Silberhochzeit" feiern.

 

Ich gratuliere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - auch im Namen unseres Vorstands - ganz herzlich und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Anja Frohloff

Geschäftsführerin

Leben mit Handicap - ANIMA e. V.

 

 

Hier finden Sie das Grußwort von Ministerin Diana Golze zum Nachlesen:
Grußwort Diana Golze.pdf
PDF-Dokument [30.8 KB]
Das ist der Pressebericht aus der Märkischen Oderzeitung (MOZ) vom 15.06.2017:
MOZ-Bericht.pdf
PDF-Dokument [277.3 KB]

Neues Hospiz am DRK-Klinikum in Berlin-Köpenick

Christian Bobrich (Incoming-President, Rotary Club Berlin Schloss Köpenick), Anja Frohloff (Geschäftsführerin Leben mit Handicap) und Robert Fischer (Vorsitzender Leben mit Handicap)

Berlin, 08.05.2017 - Der Verband Leben mit Handicap – ANIMA e. V. erhielt vom Rotary-Club Berlin Schloss Köpenick die Einladung in das neu eröffnete Hospiz am DRK Klinikum Berlin-Köpenick

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit den anwesenden Rotary-Club-Mitgliedern konnte sich die Geschäftsführerin unseres Verbandes,  Anja Frohloff, ein Bild von den neu entstandenen Räumlichkeiten machen.

 

Auf dem weitläufigen DRK-Klinikgelände ist ein Neubau für rund 3.500.000 Euro entstanden, der bis zu 16 Hospiz-Gästen Platz bietet. Der verantwortliche Chefarzt, Prof. Dr. Stefan Kahl, informierte die Anwesenden in seinem Vortrag über die Arbeit des Hospizes, das den Gästen ein würdevolles und selbstbestimmtes Sterben ermöglichen soll. Er verwies auch an die nach wie vor große Lücke in der Hospiz- und Palliativversorgung im Raum Berlin-Brandenburg.

 

„Die Arbeit aller Hospize ist so wichtig für die Betroffenen und die Angehörigen“ stellt Anja Frohloff, Geschäftsführerin bei Leben mit Handicap – ANIMA e. V. klar. Sie selbst engagiert sich nach wie vor im verbandseigenen Projekt, der Krebshilfe Märkisch-Oderland. „Wenn eine Patientin oder ein Patient erst einmal austherapiert aus der Klinik entlassen wird, weil medizinisch keine Maßnahmen mehr helfen und die Krankheit immer weiter voran schreitet, ist das eine Ausnahmesituation.“ Sie selbst kann von Familien berichten, die damit völlig überfordert sind. Denn während vorher alle medizinischen Möglichkeiten ergriffen wurden, beginnt dann die finale Phase einer Erkrankung. Neben den pflegerischen Herausforderungen müssen die Familien dann auch die Organisation einer vernünftigen Palliativversorgung (sprich: einer adäquaten Versorgung der Schmerzen bis hin zur Schmerzfreiheit) in die Wege leiten.

 

„Für viele Menschen ist ein Hospiz dann der richtige Ort, um selbstbestimmt aus dem Leben gehen zu können“ sagt Anja Frohloff weiter. Die Sozialarbeiterin des  Hospizes Berlin-Köpenick, Karin Lietz, bekräftigt das, in dem sie den Gästen des Abends einen Einblick in die neuen und noch nicht belegten Zimmer gab. Auch sie verdeutlichte noch einmal, dass die Gäste des Hospizes hier ihren Alltag bestimmen, was von den Essenszeiten und –wünschen bis zu den pflegerischen Tätigkeiten reicht. Allein durch seine Lage wird das Hospiz auch interessant für Gäste aus dem Bereich Märkisch-Oderland sein.

 

Der Verband Leben mit Handicap – ANIMA e. V. möchte  die Zusammenarbeit mit dem Hospiz Berlin-Köpenick in jedem Fall intensivieren und Unterstützung anbieten. Konkretisiert werden diese Überlegungen in der nächsten Zeit.

 

Mehr zum Hospiz, seiner Arbeit und dem angeschlossenen Förderverein erfahren Sie unter www.hospiz-koepenick.de.

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